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Main-Limes-Realschule Obernburg

Spanienaustausch 2018

Temperamentvolle Spanier zu Gast an der Main-Limes-Realschule in Obernburg

Bereits zum dritten Mal führte die Main-Limes-Realschule in Obernburg einen Schüleraustausch mit der Asti Leku Schule in Portugalete (Baskenland) durch, der vom Bayerischen Jugendring gefördert wurde und unter dem Motto „Sport und gesunde Ernährung“ stand. Vom 20. bis 27. April waren 20 Schüler und zwei Lehrerinnen zu Gast und im Schulhaus konnte man sofort das spanische Temperament spüren.

 

Die jungen Europäer sammelten Erfahrungen im Bereich der Kultur, schnupperten in das deutsche Schulsystem und durften auch das Leben in einer deutschen Familie kennen lernen. Auch wenn die Kommunikation nicht immer einfach war, so schafften es doch alle, sich irgendwie zu artikulieren und sei es mit einem Online-Übersetzer. Ein Schüler berichtete, dass man viele Male „Uno“ miteinander gespielt hätte, weil die Regeln so einfach zu übersetzen waren. Und so manch einer erkannte während der Woche, wie wichtig es ist, eine Fremdsprache zu erlernen.

 

Dank der tollen Mithilfe vieler Kollegen konnte man den Spaniern ein abwechslungsreiches Programm bieten. Neben einem Kurs im Mikroskopieren, dem gemeinsamen Kochen von typisch deutschen Gerichten, einer Waldbegehung, einer Stadtrallye durch Obernburg, einer Stadtführung in Aschaffenburg, einem gemeinsamen Bowling, der Besichtigung des Bauernhofes der Familie Vad, einer gemeinsamen Wanderung zum Schloss Mespelbrunn, einem Wettkampf im Adventuregolf sowie einem Ringertraining mit dem ehemaligen Schüler Lukas Fecher von der Fitnessfactory war der Höhepunkt sicher der gemeinsame Ausflug nach Frankfurt. Aber auch die deutschen Schüler engagierten sich und bereiteten eine Präsentation in englischer Sprache zum Thema „Gesunde Ernährung“ sowie ein Sportprogramm am Nachmittag vor.

 

Reich an Erfahrungen traten die Spanier, die eigentlich Basken sind, den Heimweg an. Und selbst Bayern München hatte bei seinem Spiel gegen Madrid einige Fans gewonnen, denn die Jungs waren sich einig, lieber für Bayern als für Spanien zu jubeln.

 

Ich selbst bin stolz, in einem so tollen Kollegium arbeiten zu dürfen, das trotz so manchem Durcheinander bereit ist, solche Austausche zu tragen. Und so möchte ich mich – auch im Namen der beteiligten Schüler – herzlich bei allen bedanken:

 

  • Bei Herrn Schäfer, der mit mir sehr engagiert dafür sorgte, dass die Spanier doch noch nach Obernburg kamen, als sie in Aschaffenburg den Zug verpassten und auch noch zwei Schülerinnen mit seinem Auto nach Hause fuhr. (Wir fühlten uns wie in der NASA-Kontrollzentrale mit Handy, PC, ipad und Telefon, mussten schnelle Entscheidungen treffen und den Spaniern entsprechende Anweisungen geben.)
  • Bei Frau Klug, unserer Sekretärin, die immer da ist, wenn es brennt und nicht nur bei der Suche nach dem „verlorenen Rucksack“ behilflich war.
  • Bei Herrn Grein, der mit großer Motivation das Mikroskopieren sowie die Walderkundung übernahm und der die Schüler immer wieder begeistern kann.
  • Bei den Kollegen Frau Jülicher, Frau Tripps, Herr Hennrich und Herrn Holle, die bereit waren, Schüler an ihrem Unterricht teilhaben zu lassen. Ich weiß, auch das kostet Nerven.
  • Bei Herrn Rösel, der sich wieder einmal dazu überreden ließ, eine Stadtführung in Aschaffenburg anzubieten und die Spanier einen Tag lang betreute.
  • Bei Herrn Dickmann, der an der Bauernhofführung teilnahm und dabei gekonnt übersetzte.
  • Bei Herrn Sättler, der das Ringertraining mit unserem ehemaligen Schüler und Deutschen Meister Lukas Fecher von der Fitnessfactory gewohnt souverän betreute.
  • Bei Frau Kleinehellefort, die beim Übersetzen Korrektur las.
  • Bei allen Kollegen/innen, die wegen des Austauschs Vertretungsstunden absolvieren, auf Schüler verzichten oder sonstiges Durcheinander ertragen mussten.
  • Bei Frau Kuther vom Elternbeirat, die den Einkauf für das gemeinsame Kochen übernahm, die Lebensmittel rechtzeitig bis zu Küche lieferte und es außerdem schaffte, dass die Lebensmittel gesponsort wurden.
  • Beim REWE-Markt in Großwallstadt, der uns dankenswerterweise die Lebensmittel stiftete.
  • Bei den Eltern, die in dieser Woche unter besonderer Belastung standen, aber dennoch durchgehalten haben. (Übrigens großes Lob der spanischen Schüler! Und ich musste schmunzeln als mir einer sagte: „My“ mother is a good cook.)
  • Last but not least bei Frau Steiniger, die viele Fahrdienste sowohl für die Schüler als auch für die Lehrerinnen übernahm und mit nicht enden wollender Geduld, den Lärmpegel und das Chaos beim Kochen in der Küche ertrug, es außerdem noch schaffte, dass das Essen ausgezeichnet geschmeckt hat und ……… doch noch rechtzeitig fertig wurde. Außerdem begleitete sie mit mir den Ausflug nach Frankfurt, war immer zu Stelle, wenn Hilfe gebraucht wurde und hat insgesamt sehr viel Zeit geopfert.
  • Bei der Schulleitung, für die natürlich zusätzliche Arbeit anfällt und die bereit ist, einen solchen Austausch überhaupt zu ermöglichen.

 

Zeit muss man sicher in einen solchen Schüleraustausch investieren, aber trotz allem macht es auch großen Spaß!!!

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