An der Main-Limes-Realschule finden unter anderem folgende MINT-Angebote statt:

-     Profilfächer „Robotics“ und „Natur und Technik“ in der 5. Jahrgangsstufe

-     Physik-Übungen, Biologie-Übungen und Chemie-Übungen als Wahlfach am Nachmittag

-     Robotics und Video-/Filmgruppe als Wahlfach am Nachmittag

-     Teilnahme am EU-Bildungsprogramm COMENIUS in den letzten Jahren mit dem Schwerpunkt Umwelterziehung zum Thema „Sustainability“

-     Projekt „Herstellung Hautcreme“ fächerübergreifend im Biologie- und Chemieunterricht der 8. Jgst.

-     Projekt „Bestimmung der Gewässergüte des Mains“ fächerübergreifend im Biologie- und Chemieunterricht der 8. Jgst

-     Projekt „Isolation von DNA“ fächerübergreifend im Biologie- und Chemieunterricht der 10. Jgst.

-     Projekt „Come with me“ in Zusammenarbeit mit dem Verband der Metall- und Elektroindustrie Bayern und der Firma CibaVision Alcon

http://www.bildunginbayern.de/weiterfuehrende-schule/come-with-me-interessieren-informieren-ausprobieren.html

 

Im MINT-Bereich nehmen Schülerinnen und Schüler unter anderem an folgenden Wettbewerben teil:

-     Wettbewerbsteilnahme FirstLegoLeague mit dem Wahlfach Robotics

http://www.homepage.main-limes-realschule-obernburg.de/index.php/272-„firstlegoleague“

http://www.first-lego-league.org

-     DECHEMAX-Wettbewerb (http://dechemax.de/wettbewerb.html)

Im Rahmen des Wahlfachs Chemie beteiligten sich die Schüler 2015/2016 am DECHEMAX Wettbewerb „Immer im Kreis - Nachhaltige Wirtschaft“. Für den Wettbewerb mussten die Schüler Experimente zu den Themen Recycling und Kunststoffe machen. Dabei gehen sie mit vielen Laborgeräten um und wenden naturwissenschaftliche Arbeitsmethoden an. Sie produzieren z. B. alternative Kunststoffe aus Stärke. Ihre Versuche protokollieren sie. Sie stehen im Wettbewerb mit anderen Schulen.

-     Be Smart - Don’t Start (https://www.besmart.info )

Die Schüler der siebten Jahrgangsstufe beteiligen sich freiwillig an dem Nichtraucher-Wettbewerb. Sie planen und entwerfen ihr Projekt selbstständig, der Lehrer unterstützt sie nur. Es werden Umfragen und Vorträge durchgeführt. Die Fragebogen werden statistisch ausgewertet.

-     Umweltschule in Europa (http://www.umwelterziehung.de/projekte/umweltschule/ )

Am 23.11. 2016 erhielt die Main-Limes Realschule zum dritten Mal den Titel „Umweltschule in Europa“. Dieses Jahr mit zwei Sternen. Die Projekte „Raumklima im Schulgebäude“ und „mobiler Schulgarten“ wurden ausgezeichnet. Für 2016/17 steht die Gestaltung des Schulgartens im Vordergrund des Projekts Umweltschule.

 

Die Main-Limes-Realschule pflegt Kontakte zu Unternehmen mit MINT-Schwerpunkten, z. B.

-     CibaVision Alcon

-     Optik Schwind

-     KUKA Industries

 

 Auch außerschulische Partner werden in die MINT-Unterrichtsgestaltung mit einbezogen, z. B. durch

-     Besuch des Mathematikums in Gießen mit den Schülern der 6. Jgst.

-     Schnuppernachmittag „Elektrowerkstatt“ der benachbarten Fachoberschule

-     Besuch des Mineralogischen Museums in Würzburg mit Schülern der 5. Jgst.

-     Besuch der Wasserschule in Hobbach sowie Einbindung der Wasserschule in die Programmgestaltung der Kennenlerntage der 5. Klassen in Hobbach

 

Elementar ist jedoch, dass die Main-Limes-Realschule in der Lage ist, anschaulichen und aktivierenden MINT-Unterricht zu gestalten.

Unter anderem durch

-     Ausstattung aller Klassenzimmer mindestens mit PC und Beamer, aber auch SMARTBOARDS und VisuBoards

-     Ausstattung aller Klassenzimmer und Fachräume mit einem iPad

-     iPad-Koffer mit 16 Geräten zur mobilen Verwendung

-     neueste Messgeräte (PH-Wert, Temperatur, …) im Chemiesaal

-     Klassensätze für Microscale-Experimente

-     Laborgeräte im Chemiesaal

-     Klassensätze Mikroskope und Stereolupen

-     Klassensätze Präparationssets

-     Umfangreiche biologische Sammlung (Tierpräparate, Modelle, …)

-     Klassensätze an Bestimmungsliteratur für Flora und Fauna

-     Verwendung fachspezifischer digitaler Medien und Applikationen (z.B. Geogebra in Mathematik, Digitale Wandkarten in Erdkunde und Geschichte, iMovie zur Erstellung von Explainity-Videos)

 

 

Main-Limes-Realschule wird „MINT-freundliche Schule“ - Festakt zur Übergabe in Freising

Unsere Main-Limes-Realschule Obernburg darf sich seit 20. Oktober 2016 zusammen mit weiteren 36 Schulen aus ganz Bayern „MINT-freundliche Schule“ nennen. Zusätzlich zu diesen neuen Schulen behalten nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung insgesamt 33 Schulen durch eine erneute Bewerbung und Prüfung das Signet »MINT-freundliche Schule«. Die Schulen werden für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Freising ausgezeichnet. Insgesamt gibt es in Bayern somit jetzt über 200 MINT-freundliche Schulen.

Die Ehrung der Schulen steht unter der Schirmherrschaft des bayerischen Kultusministers, Dr. Ludwig Spaenle sowie der Kultusministerkonferenz KMK.

"MINT-Analphabetismus kann vermieden werden, wenn auch unsere Schulen ins digitale Zeitalter passen. Die MINT-freundlichen Schulen in Bayern stärken diese Kompetenzen der Schüler bzw. Lehrer und damit das Bildungssystem. Breitband und WLAN sind zwar Fundament, doch jetzt braucht es auch Standards, um digital lernen und arbeiten zu können. Alle 62 weiterführenden MINT-freundlichen Schulen und die 8 MINT-freundlichen Grundschulen in Bayern wenden digitale Konzepte an, davon 27 Schulen mit herausragenden Informatik-Zusatzangeboten, zum Beispiel digitale Unterrichtsstunden, Nachmittags-AGs, Wettbewerbe, Workshoptage, Hackathons. Sie alle sind Vorbild und Vorreiter für gute, digitale MINT-Bildung in Deutschland" sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“.

Bundesweit liegt Bayern mit an der Spitze der MINT-freundlichen Schulen. „Wir brauchen junge Menschen, die sich für Wissenschaft und Technik begeistern und als künftige Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler mit ihrem Innovationsgeist und ihren Kompetenzen Bayern und Deutschland weiter voranbringen. Auch mit Hilfe von MINT-Wettbewerben gelingt es Bayern, vielversprechende junge Talente in der Schülerschaft zu entdecken und zu fördern. Die Initiative „MINT Zukunft schaffen“ ist ein wichtiger Bestandteil dieser Entdecker- und Förderstrategie und macht die Leistung dabei besonders engagierter „MINT-freundlicher Schulen“ öffentlich. In der Zielsetzung weiß sich Bayern mit vielen renommierten Partnern verbunden.“, sagt Herbert Püls, Ministerialdirektor im Ministerium für Bildung und Kultus.

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Bildung des bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbandes unterstreicht: „Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm begrüßen ausdrücklich die Ehrung von Schulen, die einen MINT-Schwerpunkt setzen. Durch die verstärkte Vermittlung naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts.“

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Cisco Systems; Deutsche Mathematiker-Vereinigung; Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Stiftung Haus der kleinen Forscher; Klett MINT GmbH; LEGO Education; VDE/VDI; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Für die Main-Limes-Realschule nahmen Schulleiterin Frau Wehner-Theinert und Herr Preußer die Auszeichnung entgegen.

 

von links: Ministerialdirektor Herbert Püls, Ministerium für Bildung und Kultus Bayern; Judith Herrmann, Koordinatorin MINT-freundliche Schule Bayern; Katja Wehner-Theinert, Schulleiterin; Andreas Preußer, MINT-Beauftragter; Thomas Sattelberger, Vorsitzender MINT Zukunft schaffen.

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